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Vereinbarung-Planung
und Durchführung (Vasektomie )
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Vor einer
Terminvereinbarung zur Vasektomie
sind ein persönliches Gespräch und eine kurze klinische
Untersuchung erforderlich. Außerdem muss eine Einverständniserklärung
unterschrieben werden.
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Der
Eingriff kann durchaus
abends oder samstags geplant erfolgen.
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Eine Stunde
vor dem Termin empfehle
ich ein leichtes Beruhigungsmittel. Auch wegen der geplanten örtlichen
Betäubung sollten Sie nicht selbst mit dem Auto fahren, dagegen
ist die Benutzung der öffentlichen Verkehrsmittel unproblematisch.
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Wenn Sie
einen überwiegend sitzenden Beruf
ausüben, können Sie normalerweise am nächsten Tag arbeiten. Sie
können den Hodensack selbst rasieren, sonst erfolgt dieses vor dem
Eingriff.
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Beim
Eingriff assistiert
eine ausgebildete Operationsschwester.
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Nach
Injektion einer kleinen Menge Betäubungsmittel
in die Haut des Hodensackes wird dieser mit einem kleinen Schnitt eröffnet,
der Samenstrang freigelegt, ein Teil entfernt, die Enden unterbunden und
die Haut durch eine Naht verschlossen, welche sich selbst auflöst.
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Der
Eingriff ist komplikationsarm, kleinere Blutergüsse,
leichte Schwellungen und geringe Schmerzen in der Leiste sind möglich.
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Danach
können Sie ganz normal nach Hause gehen, am übernächsten
Tag bereits duschen
und auch Geschlechtsverkehr haben.
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Nach 4
Wochen ist eine
Samenuntersuchung notwendig.
Erst nach
Vorliegen
des negativen
Untersuchungsergebnisses ist die Sicherheit der Empfängnisverhütung
gegeben.
Der Eingriff hat auf das
Sexualempfinden keinen störenden Einfluss. Ejakulation
und Orgasmus bleiben erhalten.
Die
Lust auf Sex, die Gliedversteifung, die Ejakulation und jedes andere Zeichen der
sexuellen Entfaltung bleiben erhalten. Das Ejakulat enthält lediglich keine Spermien mehr, ist aber ansonsten unverändert.
Die Flüssigkeit wird vor allem in der Prostata und in den Samenbläschen
gebildet und dient normalerweise der Ernährung und Unterstützung der Spermien.
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