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Der
Drang zum Erleben der Sexualität ( Libido )
ist für eine lustbetonte Erektion
normalerweise Voraussetzung und kann durch Krankheit, geistige oder körperliche
Überbelastung, durch ein gestörtes Partnerschaftsverhältnis eingeschränkt
sein, oder verlorengehen. Eine häufige Ursache sind milde bis mittelgradige
Depressionen, weshalb auch gelegentlich Antidepressiva zur Libidosteigerung
eingesetzt werden.
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Primäre
Erektile Dysfunktion:
selten,
Erektionen haben nie, auch nicht in der Pubertät, stattgefunden.
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Sekundäre
Erektile Dysfunktion:
normalerweise bleibt die Erektionsfähigkeit beim gesunden Mann bis ins
hohe Alter erhalten.
Die
Erektionen
werden durch einen vermehrten Blutstrom in die sogenannten
Schwellkörper des Penis eingeleitet. Diese
Schwellkörper bestehen aus
venösen Blutbahnen mit sehr viel Muskulatur - welche wie andere muskulöse Organe
des Körpers ( z.B. das Herz ) nicht willentlich, aber durch ein besonderes
Nervensystem (vegetatives Nervensystem ) gesteuert werden.
Diese Muskelzellen sind im Ruhestand nicht gut mit Sauerstoff
versorgt, weshalb nächtliche Aktivitäten des Nervensystems während besonderer
Schlafphasen für eine Erektion und damit Sauerstoff und Nährstoffversorgung
des Schwellkörpers sorgen.
Solche Aktionen finden beim jüngeren Mann etwa 5 -6
mal pro Nacht statt, bemerkbar werden sie jedoch nur beim Erwachen aus einer
solchen Schlafphase ( morgendliche Erektion ). Genauso fördern Geschlechtsverkehr und
Masturbation die Ernährung des Schwellkörpers.
Weshalb häufig bei älteren
Männern, welche längere Zeit keinen Partner hatten, Schwierigkeiten bestehen,
eine sexuelle Beziehung aufzunehmen.
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